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Von Roma, Raben und der Bibel als Handbuch für Sozialarbeit. Gast: Pater Georg Sporschill, Priester, Jesuit, Sozialarbeiter

Moderation: Andreas Obrecht

Am Mittwoch, den 24. Februar 2016 war P. Georg Sporschill in Ö1 zu Gast.

Rabe ist in Rumänien ein Schimpfwort für Roma und Sinti, mit dem sich die Roma-Bevölkerung häufig konfrontiert sieht. Raben sind aber nicht nur sehr intelligent und sozial kompetent, sondern sie bringen auch im Alten Testament dem Propheten Elijah Brot und Fleisch. Anhand des Bildes der lebensrettenden Raben spiegeln der Jesuit Georg Sporschill und drei seiner Wegbegleiter in einem neuen Buch die soziale Wirklichkeit dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe – und die vielfältigen Versuche, deren Armut zu lindern.

Das Buch “Elijah und seine Raben. Wie Georg Sporschill die Bibel für das Leben liest” besteht aus einer Sammlung von einhundertein Kurzbeiträgen, die nicht nur über das Sozialprojekt berichten, sondern auch grundlegende spirituelle Fragen und Gedanken aufwerfen. Wie es möglich ist, in nur drei Jahren mehreren Dörfern neue Hoffnung zu geben, warum drückende Armut gleich wo uns alle betrifft und warum die Bibel als Handbuch der Sozialarbeit gelesen werden kann – darüber spricht Andreas Obrecht mit Georg Sporschill.