Lichtweg eröffnet

Katharina Spartalis
Die Marktgemeinde Schönbach unter Bürgermeister Ewald Fröschl lud am 11. August zu einer feierlichen Eröffnung des Lichtwegs „Via Lucis“ in Schönbach ein.„Welcher Bürgermeister freut sich nicht, wenn er etwas Neues eröffnen darf“, begrüßte Fröschl die Besucher. 16 Jahre dauerte es von der Idee bis zur Fertigstellung der letzten Station, „Die Auferstehung“, erklärte Initiator des Weges, Roland Grain. Ziel des Weges ist ein Gedenken an das österliche Fest und nicht wie beim Kreuzweg die Kreuzigung. Beim „Via Lucis“ werden die Ereignisse Jesu von Ostern bis Pfingsten in 14 Stationen dargestellt.

Kunstwerk hat jetzt seinen Platz gefunden

Jede Station ist mit einem einzigartigen Kunstwerk geschmückt und einem karitativen Zweck, bzw. christlichen Organisationen gewidmet. Das Kunstwerk der Station „Die Auferstehung“, eine Darstellung Jesu, der das Kreuz in Richtung Morgenröte überschreitet, kam vom bereits verstorbenen Künstler Herbert Gahr. „Es war eines seiner Lieblingsstücke und ein Durchbruch in seiner Künstlerkarriere. Ich bin froh, dass es hier in Schönbach ein schönes Plätzchen gefunden hat“, so sein Sohn, Robert Gahr.

Unter der Musik von Teilnehmern des Jazzseminars in Schönbach, allen voran Norbert Zimmermann, segnete Pfarrmoderator Gerhard Gruber die Station. Anschließend wanderten die Besucher bis nach oben zum Pfingstkreis.

Oben bedankte sich Pater Georg Sporschill dafür, dass zwei Stationen seiner Stiftung gewidmet sind, die sich um Straßenkinder in Rumänien kümmert.

Einen Einblick in die rumänische Kultur gaben die beiden ehemaligen Straßenkinder, Catalin Batu und Robert Stoica, die beide bei Sporschill aufgewachsen sind. Sie trugen mehrere rumänische Lieder vor, darunter die Hymne der Roma „Djelem, djelem“.

NÖN.at