Liviu, Leiter der Landwirtschaft

Liviu Sferle, zweiundvierzig, kümmert sich mit Dorfbewohnern um Tiere und Felder.

ELIJAH: Der Sommer, die arbeitsreichste Zeit in der Landwirtschaft ist vorbei, welche Aufgaben haben Sie und ihr Team erledigt?

Liviu: Wir haben alle Felder und Flächen gesäubert und für den Winter und für die Aussaat vorbereitet. Darüber hinaus wurde Heu und Getreide als Tierfutter geerntet und eingelagert. Wir haben 14 Hektar Land, die bewirtschaftet werden, da ist viel zu tun. Wichtig war die Hilfe aus Österreich von Experten Josef Reiter und Volontär Martin. Ich mag die Arbeit am Feld, im Freien, es macht mir Spaß.

ELIJAH: Wie profitieren die Familien von unserem Landwirtschaftsprojekt?

Liviu: Wir schaffen Arbeitsplätze und bilden Lehrlinge aus. Auf dem Bauhof in Marpod züchten wir auch Tiere, wir haben zehn Schweine und dreißig Hühner. Drei Familien aus dem Dorf wurden angelernt, wie die Schweine zu versorgen sind. Sie bekommen von ELIJAH einen Holzstall und übernehmen die Schweine zur Selbstversorgung. Es gibt genügend neue Kandidaten für die Fortsetzung des Projekts.

ELIJAH: Welche Vorarbeiten müssen vor dem Winter noch erledigt werden?

Liviu: Die fehlenden Geräte wie Eggen und Mäher für die Bewirtschaftung wurden gebraucht in Österreich beschafft und nach Rumänien geholt. Wir müssen jetzt auf der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche natürlichen Dünger aus tierischen Abfällen ausbringen und bereiten die Schlachtung von Schweinen vor. Das Fleisch wird in unserer eigenen Metzgerei zerteilt und verarbeitet.

ELIJAH: Wann werden die Kühe am Bauhof einziehen?

Liviu: Im März werden die Tiere kommen. Die Halle für Traktor und Geräte sowie das Futter sind fertig, ebenso die Wohnhäuser der Mitarbeiter.