Es schien aussichtslos


„In einem Alter, in dem andere in Pension gehen, machte sich Georg Sporschill 2012 gemeinsam mit seiner Mitstreiterin Ruth Zenkert an ein neues Werk:
Nachdem sie bei Straßenkindern in Rumänien und Bedürftigen in Moldawien, dem Armenhaus Europas, Sozialarbeit betrieben hatten, ließen sie sich bei Roma im rumänischen Siebenbürgen nieder. Viele hatten sich dort schon darum bemüht, zu helfen, fast ebenso viele indes aufgegeben. Es schien aussichtslos zu sein.
Umso bemerkenswerter ist, wo Sporschill (75) und Zenkert (60) jetzt nach zehn Jahren stehen mit ihrem Projekt, dem sie den biblischen Namen „Elijah“ gegeben haben: Es gibt fünf Sozialzentren, zwei Musikschulen sowie Bildungs- und Arbeitsstätten, von der Hauswirtschaftsschule über eine Töpferei bis hin zu einem Bauernhof“, berichtet Johannes Huber am 10. April 2022 in den Vorarlberger Nachrichten.